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Smart Card meets Chess

Der Prototyp von SmartChess läuft auf der Basiccard Professional V5.5 mit 1,7 KB RAM. Dies ist sehr wenig für ein Schachprogramm. Einige Variablen mußten daher ins EEPROM gelegt werden, welches sehr langsam ist. Eine annehmbare Antwortzeit der Karte ist daher nur bei stark reduzierter Suchtiefe möglich. Weiterhin hat das EEPROM nur eine relativ kurze Lebensdauer, Chiphersteller garantieren aktuell ca. 100.000 Schreibzugriffe. Diese werden beim Schachprogramm schnell erreicht, somit hat eine Karte nur eine relativ kurze Lebensdauer und ist nach wenigen Spielen defekt (für die Messe werden wir ausreichend Karten-Rohlinge haben, Tests im Emulator sind zunächst vorzuziehen).

Um SmartChess zu optimieren sollte der RAM-Speicher entlastet werden, dann können weitere häufig verwendete Variablen ins RAM gelegt werden. Dies führt zu kürzerer Rechenzeit und längerer Lebensdauer der Karte. Die Suchtiefe kann dann ggf. auch erhöht werden. Das EEPROM für Programmcode und Daten hat 32KB, davon verbraucht der Prototyp ca. 18 KB. Weiterhin fehlen Remis nach 3-facher-Stellungswiederholung und 50 Zug-Regel in MINIMAX (die TI-Sourcen haben es in C implementiert). Auch ein Eröffnungsbuch steigert die Spielstärke.

Dies nur als erste Anregung, Experten in der Schachprogrammierung finden bei MINIMAX ein hohes Potential an Erweiterungs- und Optimierungsmöglichkeiten, es ist aber gar nicht so einfach unter diesen geringen Ressourcen (1-2 KB RAM).

Nachdem die Schachprogrammierung immer das Ziel der Leistungssteigerung im Auge hatte und ständig mehr Ressourcen benötigte (und auch bekam) besteht hier die Kunst mit Wenig auszukommen. Die Entwickler von SmarttChess werden somit wieder in die Anfangszeiten der Programmierung (Homecomputer der 80er Jahre) zurückversetzt.

Viel Vergnügen...

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